|
Lesen Sie --> hier, was für eine interessante Angelegenheit Mitte Juni in Flims ausgearbeitet worden ist!
25.06.2010 / kl.
Der Gemeindevorstand Flims und die Weisse Arena Gruppe haben sich gemeinsam auf eine vorläufige Aufrechterhaltung des Betriebs der Cassons-Bahn bis Ende Sommer 2011 geeinigt!
Die Gemeinde Flims beteiligt sich mit 100'000 Franken an den zur Sicherung des Betriebs notwendigen Investitionen, und die Weisse Arena Gruppe trägt weiterhin das Defizit aus dem Betrieb.
Aufgrund der schwachen Frequenzen und der erwarteten Investitionen in Millionenhöhe war schon 2007 angekündigt worden, dass ein Weiterbetrieb der Bahn nicht möglich sei. Die inzwischen durchgeführte Seilprüfung hat ergeben, dass ein Betrieb für weitre zwei Jahre möglich wäre. Aufgrund dieser veränderten Ausgangslage waren beide Partner daran interessiert, den Betrieb der Cassons-Bahn bis Ende Sommer 2011 sicherzustellen.
Grundsätzlich bleibt der Standpunkt der Weissen Arena Gruppe jedoch unverändert, dass der Berieb defizitär ist und dass ohne signifikante Änderungen und ohne massive Steigerung der Passagier-Zahlen die Bahn nicht rentabel geführt werden kann.
Nun sind einerseits der Verein Pro Cassons, die Tourismus-Interessenz, wie auch alle Einheimischen und Gäste gefragt, um aufzuzeigen, dass die Nachfrage eine Cassons-Bahn wirklich besteht und so erhöht werden kann, dass ein rentabler Betrieb gewährleistet werden kann.
04.03.2010/kl.
Abstimmungsergebnis vom 13. Juni 2010 der Gemeindevorlagen
Die vier Gemeindevorlagen wurden alle angenommen, wobei der Anteil der Nein-Stimmen recht beachtlich ist, wie die nachfolgenden Ergebnisse zeigen:
Teilrevision des Baugesetzes und Änderungen des Generellen Erschliessungsplanes Verkehr und Tourismus 1:10'000 sowie des Strassen- und Fusswegplanes 1:5’000
Ja-Stimmen: 408 Nein-Stimmen: 304
Somit ist die Vorlage angenommen.
---
Kredit für die Sanierung der Quellfassungen Tarschlims und Paleus sowie Neubau des Reservoirs Punt Gronda im Zusammenhang mit dem Projekt WasserWelten und Gewährung einer entsprechenden Bürgschaft zu Gunsten der Finanz Infra AG zum Zwecke des gleichzeitigen Baus einer Beschneiungsanlage
Kredit: Ja-Stimmen: 543 Nein-Stimmern: 199
Bürgschaft: Ja-Stimmen: 420 Nein-Stimmen: 314
Somit sind die Vorlagen angenommen.
---
Kredit für die Umsetzung des Parkierungskonzeptes und Teilrevision des Verkehrspolizeigesetzes der Gemeinde Flims
Ja-Stimmen: 420 Nein-Stimmen: 331
Somit ist die Vorlage angenommen.
---
Erlass eines Allgemeinen Gemeindegebührengesetzes
Ja-Stimmen: 448 Nein-Stimmen: 303
Somit ist die Vorlage angenommen.
---
Stimmbeteiligung: 46,2%
13.06.2010 / kl.
<//span><//i>
Braucht es in Flims Laax Falera "Resorts"?
Was machen "Resorts" mit einer Ferienregion?
Einladung zur Präsentation einer Standortevaluation „Resort“ im Raume Flims Laax Falera
Datum: Dienstag, 25. Mai 2010, 19:00 Uhr Ort: Falera, Kultur- und Begegnungszentrum la fermata
Vertreter der drei Gemeinden, des Kantons und der SSG SwissSpaGroup, welche die Evaluationsstudie erstellte, präsentieren die Resultate und Erkenntnisse der Stu¬die mit nachfolgender Diskussion.
Am anschliessenden Apéro bietet sich die Gelegenheit für weitere Gespräche.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Gemeindevorstände Flims, Laax, Falera Eugen Arpagaus, Leiter Amt für Wirtschaft und Tourismus Kanton Graubünden
Aus der Gemeindevorstands-Sitzung vom 11. Mai 2010:
Leitbild Am Samstag, 8. Juni 2010, fand ein öffentlicher Anlass für die Bevölkerung zum Thema Leitbild statt. Rund 200 Personen (Einheimische und Gäste) fanden sich zu einem regen Gedankenaustausch in der Waldhaus Arena ein. Gemeindevorstand und Projektgruppe danken für die vielen an diesem Anlass gemachten Vorschläge resp. Ideen.Am 18./19. Juni 2010 wird sich die Projektgruppe in Form eines Workshops mit den Wünschen und Anregungen der Bevölkerung auseinandersetzen.
Cassons Der Gemeindevorstand hat zusammen mit dem Vorstand des Vereins Pro Flims-Cassons das weitere Vorgehen resp. eine mögliche Zusammenarbeit besprochen. Grundsätzlich ist der Gemeindevorstand bereit für eine gemeinsame (Verein, WAG, Gemeinde) Lösungsfindung.Die Federführung bleibt weiterhin beim Vorstand des Vereins Pro Flims-Cassons. Die Sitzungsteilnehmer waren sich einig, dass man vor der Einleitung weiterer Schritte zuerst den Workshop vom 18./19. Juni 2010 der Projektgruppe Leitbild abwarten möchte.
Urnenabstimmung vom 13. Juni 2010 Der Gemeindevorstand hat die nachstehenden Botschaften zuhanden der Urnenabstimmung vom 13. Juni 2010 genehmigt:
a) Teilrevision des Baugesetzes und den Änderungen des Generellen ErschliessungsplanesVerkehr und Tourismus 1:10'000 sowie des Strassen- und Fusswegplanes 1:5'000 Das aktuelle Baugesetz der Gemeinde Flims stammt im Wesentlichen aus dem Jahr 1977 und neun darauffolgenden Teilrevisionen, die letzte aus dem Jahr 2003. Nach grundlegenden Veränderungen diverser Gesetze muss das Baugesetz angepasst werden. Der Generelle Erschliessungsplan 1:10‘000 Verkehr und Tourismus bedarf einiger punktueller Anpassungen. Der Strassen- und Fusswegplan 1:5‘000 umfasst das Dorfgebiet und wird ebenfalls einer Teilrevision unterzogen.
b) Kredit für die Sanierung der Quellfassungen Tarschlims und Paleus sowie dem Neubaudes Reservoirs Punt Gronda im Zusammenhang mit dem Projekt WasserWelten und Gewährung einer entsprechenden Bürgschaft zu Gunsten der Finanz Infra AG zum Zwecke des gleichzeitigen Baus einer Beschneiungsanlage Im Zusammenhang mit dem Projekt WasserWelten wurde auch der Zustand der gesamten Wasserversorgung von den Quellen bis zu den Reservoirs untersucht und beurteilt. Die heutigen Wasserreservoire Muletg und Runcs entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen und sollen durch ein neues Reservoir in Punt Gronda ersetzt werden. Das Bauwerk ist ein Teil der WasserWelten und enthält u.a. auch eine Trinkwasserturbine, welche ökologischen Strom produziert. Die Quellfassungen in Tarschlims und Paleus müssen erneuert und den heutigen Normen angepasst werden. Die Baukosten für den Bereich Wasserversorgung betragen knapp 4 Millionen Franken.
c) Kredit für die Umsetzung des Parkierungskonzeptes und Teilrevision des Verkehrspolizeigesetzes der Gemeinde Flims Aufgrund der heute unbefriedigenden Parkplatz-Situation hat der Gemeindevorstand zusammen mit einem Verkehrsplaner und der Verkehrspolizei Graubünden ein Parkierungskonzept ausgearbeitet. Das Konzept ist in Rechtskraft erwachsen und bedingt nun seine Umsetzung. Dazu benötigt der Gemeindevorstand Flims einen Gesamtkredit in der Höhe von 450'000 Franken. Gleichzeitig ist das Verkehrspolizeigesetz der Gemeinde Flims entsprechend anzupassen.
d) Erlass eines Allgemeinen Gemeindegebühren-Gesetzes Besondere Aufwendungen der öffentlichen Verwaltung werden den Verursacherinnen und Verursachern in Form von Gebühren belastet. Mit dem Erlass eines allgemeinen Gebührengesetzes wird die generelle gesetzliche Grundlage für die Gebührenerhebung geschaffen. Bereits bestehende Gebührenregelungen der Gemeinde werden weder aufgehoben noch abgeändert. Das Gesetz führt keine neuen Gebühren ein. Es schafft nur die formelle korrekte rechtliche Grundlage, dass die bisherigen Gebühren und allenfalls zukünftige, die einer eigenen Beschlussfassung bedürfen, auch tatsächlich auf einer rechtlich genügenden Grundlage erhoben werden können.
Die Botschaften und die Stimmzettel werden mit den Wahlunterlagen für die Regierungsrats-, Grossrats- und Kreiswahlen zu gegebener Zeit versandt.
Grundbuchkreis Flims/Trin Der Gemeindevorstand genehmigt die Jahresrechnung 2009 des Grundbuchkreises Flims/Trin. 2009 wurden in Flims Grundstücke im Betrag von rund 131 Millionen Franken gehandelt. Die Aufteilung sieht wie folgt aus (erste Zahl: Schweizer, zweite Zahl: Ausländer):
Stockwerkeigentum 73,9 Mio / 20,3 Mio Überbaute Liegenschaften 26,5 Mio / 660'000.- unüberbaute Grundstücke 9,9 Mio.
Flims, 14. Mai 2010 GEMEINDEVORSTAND FLIMS / kl.
Der Gemeindevorstand hat an seiner Sitzung vom 2. Februar unter anderem folgende Themen behandelt, zur Kenntnis genommen und Beschlüsse gefasst:
Gesetz über die Einschränkung und Lenkung des Zweitwohnungsbaus Der Gemeindevorstand hat das Gesetz aufgrund der Eingaben im Mitwirkungsverfahren leicht angepasst, nochmals durchberaten und genehmigt. Gesetz und Botschaft wurden zuhanden der Urnenabstimmung vom 7. März 2010 verabschiedet. Zweit- und Ferienwohnungen prägen vermehrt das Bild in den Tourismusorten. Diese Form der touristischen Nachfrage beinhaltet Chancen, hat aber auch unerwünschte Effekte. Der Kanton Graubünden tritt dem unkontrollierten Zweitwohnungsbau mit differenzierten Massnahmen entgegen. Bis Mitte 2013 muss die Mehrzahl der Bündner Tourismusgemeinden über massgeschneiderte Lösungen verfügen, um die Zweitwohnungsentwicklung gezielt zu lenken. Zweitwohnungen leisten aber auch einen wesentlichen Beitrag zur (touristischen) Wertschöpfung einer Destination. Die Zweitwohnungsbesitzer sind eine treue, wenn auch frequenzärmere Kundschaft und ausgezeichnete Botschafter für ihren Ferienort, dem sie sich oftmals eng verbunden fühlen. Kanton und Gemeinden haben nach Lösungen gesucht, welche die negativen Effekte des Zweitwohnungsbaus einschränken, ohne dessen Vorteile zunichte zu machen. Das vorliegende Gesetz entspricht den kantonalen Vorgaben und erfüllt den vorgesehenen Zweck.
Steinhügel Chesa Der von der Kommission 2007 initiierte Steinhügel neben dem Hotel Chesa wird im Laufe des Jahres entfernt. Der Gemeindevorstand hat den entsprechenden Beschluss gefasst und den Kredit für den Rückbau resp. Abtransport in der Höhe von 10'000 Franken freigegeben.
Sammelkredit Strassen Wie schon mehrmals erwähnt, sind diverse Strassen im Baugebiet der Gemeinde dringend zu sanieren. Der Gemeindevorstand wird die Vorlage in Form eines Sammelkredites zur Abstimmung bringen. Zurzeit ermittelt das Bauamt noch die Kosten für die Werkleitungen. Geplant ist die Abstimmung auf die 2. Hälfte 2010.
Kutschenwege Die Benutzung der Fahrstrassen durch Kutschen führte in letzter Zeit oft zu Reklamationen von Gästen. Gestützt auf das von der Urnengemeinde am 21. Mai 2006 angenommene Fuhrhaltergesetz hat der Gemeindevorstand die Fahrrouten für die Kutschen ab kommender Sommersaison 2010 festgelegt. Die Routen sind verbindlich. Zusammen mit der diesjährigen Betriebsbewilligung wird der entsprechende Routenplan abgegeben. Gemäss Art. 19 des Fuhrhaltergesetzes beträgt die Bewilligungsgebühr fürs 2010 für jedes konzessionierte Fuhrwerk 300 Franken. Für die Bewilligungserteilung und die Kontrolle ist die Gemeindepolizei zuständig.
7017 Flims, 02. Februar 2010 / Gemeindevorstand Flims / kl.
An der Urnenabstimmung vom 7. März 2010 wurde das Gesetz über die Einschränkung und Lenkung des Zweitwohnungsbaus mit 570 Ja- gegen 175 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 45,2%.
Der Gemeindevorstand hat in seiner Sitzung vom 13. April 2010 u.a. folgende Themen behandelt, zur Kenntnis genommen und Beschlüsse gefasst:
Parkierungskonzept Der Gemeindevorstand hat die beiden Eingaben zum Mitwirkungsverfahren i.S. Parkierungskonzept behandelt und teilweise ins Konzept integriert. Das angepasste Parkierungskonzept wurde genehmigt und zur Publikation im Kantonsamtsblatt vom 22. April 2010 freigegeben. Zudem wird das Konzept ab diesem Datum auf der Homepage der Gemeinde Flims abrufbar sein resp. kann auf der Gemeindekanzlei bezogen werden. Die Abstimmung über das Parkierungskonzept (Kredit und Revision Verkehrspolizeigesetz) hat der Gemeindevorstand auf den 13. Juni 2010 geplant.
Erlass eines Allgemeinen Gemeindegebührengesetzes Besondere Aufwendungen der öffentlichen Verwaltung werden den Verursacherinnen und Verursachern in Form von Gebühren belastet. Das in den letzten Jahren gestiegene Kostenbewusstsein und insbesondere die Forderung nach Kostenwahrheit haben dazu geführt, dass heute die Gebühren vermehrt nach den effektiven Kosten eines Verwaltungszweigs bemessen werden. Abgesehen von den so genannten Kanzleigebühren bedarf die Erhebung von Gebühren einer Grundlage in einem formellen Gesetz. Mit dem Erlass eines allgemeinen Gebührengesetzes wird die generelle gesetzliche Grundlage für die Gebührenerhebung geschaffen. Gleichzeitig können bestehende Lücken in der kommunalen Rechtsordnung geschlossen werden. Bereits bestehende Gebührenregelungen der Gemeinde werden weder aufgehoben noch abgeändert. Diese erhalten durch das neue Gebührengesetz, sofern nicht bereits vorhanden, allerdings erstmals eine genügende formellgesetzliche Grundlage. Der Geltungsbereich des Gesetzes beschränkt sich auf Verfahren vor der Gemeindeverwaltung, den Gemeindebetrieben und die damit zusammenhängenden Verfügungen und Entscheide sowie auf die Inanspruchnahme von öffentlichen Einrichtungen und Sachen, wenn diese den Gemeingebrauch übersteigt. Das Gesetz führt keine neuen Gebühren ein. Es schafft nur die formelle korrekte rechtliche Grundlage, dass die bisherigen Gebühren und allenfalls zukünftige, die einer eigenen Beschlussfassung bedürfen, auch tatsächlich auf einer rechtlich genügenden Grundlage erhoben werden können. Der Gemeindevorstand hat das Gesetz zuhanden der Urnenabstimmung vom 13. Juni 2010 verabschiedet.
Gesetz über öffentliche Ruhe und Ordnung sowie den Ladenschuss Der Gemeindevorstand hat den Erlass eines neuen Gesetzes über öffentliche Ruhe und Ordnung sowie den Ladenschluss in der Gemeinde Flims beschlossen. Der Vorstand nimmt darin die Anliegen im Zusammenhang mit den Nachtruhestörungen und andere für einen Tourismusort unerfreuliche Entwicklungen wie Littering und dergleichen auf. Bei seinen Vorschlägen liess sich der Gemeindevorstand vom Vorgehen anderer, insbesondere Tourismusorte und deren Erfahrungen leiten. Wesentliche Punkte der Rechtserlasse wurden andernorts bereits erfolgreich eingeführt. Der Ordnungsbussenkatalog berücksichtigt Erfahrungen von Tourismusorten wie St. Moritz, Arosa, Vaz/Obervaz und Davos. Städte und einzelne Kantone sehen diese Verfahrensart für Vergehen rund um Nachtruhestörungen und ähnliche Übertretungen ebenfalls vor. Das Vernehmlassungsverfahren wird am 23. April 2010 eröffnet und dauert bis 31. Mai 2010. Die Unterlagen werden ab dann auf die Homepage aufgeschaltet resp. können am Schalter der Einwohnerkontrolle bezogen werden. Parteien, Verbänden und Organisationen werden die Unterlagen direkt zugestellt. Die wesentlichen Punkte der Vernehmlassungsvorlage können wie folgt zusammengefasst werden: - Einführung von Sanktionen für Vergehen Nachtruhestörungen, unflätigem Benehmen, Litterung etc.; - Einführung der Bussenerhebung auf der Stelle. Die Gemeinde erhofft sich dadurch eine präventive und erziehende Wirkung; - Einführung suchtmittelfreier Zonen (Schulhausareale etc.) mit gesetzlicher Grundlage; - Einführung der Leinenpflicht für Hunde und der Pflicht für die Kotaufnahme für die HundehalterInnen; - Schaffung der Wegweisungsmöglichkeit bei anstössigem Benehmen etc.; daher Verzicht auf Einführung eines generellen Konsumverbots von Alkohol auf öffentlichen Plätzen; Damit auch repräsentative Resultate vorliegen, hofft der Gemeindevorstand auf rege Teilnahme. Nur so ist es dem Gemeindevorstand erst möglich, die Vernehmlassungsunterlagen so zu überarbeiten, dass die Vorlage zuhanden der Volksabstimmung möglichst optimal gestaltet werden kann.
Personelles Erwin Juon, Brunnenmeister und Irma Zindel, Sachbearbeiterin Kurtaxenwesen, gehen resp. sind in Pension gegangen. Für ihre langjährige und sehr gute Arbeit im Dienste der Öffentlichkeit dankt der Gemeindevorstand den beiden Pensionären und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute, vor allem aber gute Gesundheit. Als neuen Brunnenmeister der Gemeinde Flims hat der Gemeindevorstand Andreas Darms, vorher Brunnenmeister Stellvertreter, gewählt. Als Brunnenmeister Stellvertreter wurde neu Stefan Heer gewählt. Als neue Sachbearbeiterin bei den Kurtaxen amtet Claudia Gisiger. Der Gemeindevorstand wünscht den Gewählten viel Freude und Befriedigung.
Flims, 13. April 2010 GEMEINDEVORSTAND FLIMS / kl
<//span><//i>
In seiner Sitzung anfangs Dezember hat der Gemeindevorstand u.a. folgende Themen behandelt, zur Kenntnis genommen und Beschlüsse gefasst:
• Voranschlag 2010 Der Gemeindevorstand hat das Budget 2010 zuhanden der Gemeindeversammlung vom 21. Dezember 2009 verabschiedet. Erstmalig wurde das Budget gemäss den Vorgaben des Kantons nach dem harmonisierten Rechnungsmodell (HRM) erstellt. Die Umstellungs- und Umsetzungsarbeiten waren sehr arbeitsintensiv und zeitaufwendig. Aufgrund dieser Ausgangslage findet ausnahmsweise die Budgetgemeindeversammlung auch eine Woche später als üblich statt. Wir bitten Sie um Entschuldigung und danken Ihnen bereits heute für Ihr Verständnis. Bei der Laufenden Rechnung 2010 wird mit einem budgetierten Aufwand von Fr. 21'930'900.– und einem budgetierten Ertrag von Fr. 21'884'900.– gerechnet. Der Aufwandsüberschuss beträgt Fr. 46'000.–. Der Gemeindevorstand beantragt, den Steuerfuss auf 90 % der einfachen Kantonssteuer zu belassen.
• Traktanden Gemeindeversammlung vom Montag, 21.12.2009, 20 Uhr, Gemeindesaal, Flims Dorf:
- Budget 2010 - Festsetzung des Steuerfusses 2010 - Erstellung Hochseilpark im Sportzentrum Prau la Selva, Kreditantrag in der Höhe von Fr. 375'000.– - Wasserweg Flem, Kurzorientierung über Linienführung - Wahlen: Geschäftsprüfungskommission (GPK), Gemeindeaktuar und Stellvertreter, Stimmenzähler und Stellvertreter - Vereidigung - Varia und Umfrage
• Neu für die Gemeindeversammlung Ab sofort wird jeweils auch für die Gemeindeversammlung ein Stimmausweis benötigt. Dieser wurde zusammen mit dem Budget 2010 in einem Couvert versandt. Der Stimmausweis ist an die Gemeindeversammlung mitzunehmen. Er dient als Stimmlegitimation für die Abstimmungen anlässlich der Gemeindeversammlung. Der Stimmausweis wird, analog desjenigen für die Urnenabstimmung, nun jeweils vor der Gemeindeversammlung den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern rechtzeitig zugestellt. Wir bitten Sie, den Stimmausweis an die Versammlung mitzunehmen.
• Eisspeedwayrennen Der Gemeindevorstand hat die Durchführung der Eisspeedwayrennen am 08./09. Januar 2010 im Sportzentrum Prau la Selva, analog der letzten Jahre, bewilligt.
• Schiessstand Muntatsch Anlässlich einer Scheibenkontrolle wurde festgestellt, dass die Hauptrahmen altershalber ersetzt werden müssen. Die Schallkammern, in denen die elektronischen Messungen gemacht werden, sind nicht mehr reparierbar. Der Gemeindevorstand spricht einen Kredit von Fr. 9'500.– für den Ersatz der Hauptrahmen. Die Arbeiten werden durch die Firma SIUS, Effretikon, welche die gesamte Anlage betreut, durchgeführt.
9. Dezember 2009 Gemeindevorstand Flims/kl.

Das Interesse der Einheimischen und Gäste von Flims, die Cassonsbahn zu retten, ist ungebrochen!
Der Verein Pro Flims-Cassons zählt bereits 2000 Mitglieder, obwohl die Vereinsgründung gerade mal ein halbes Jahr zurückliegt.
Im Bild rechts überreicht die Aktuarin, Sonja Schweizer (links) dem 2000. Vereinsmitglied, Katarina Kohlman aus Flims Dorf als Dankeschön einen Blumenstrauss.
Ueber die Aktivitäten des Vereins informiert aktuell die Internetseite: www.flims-cassons.ch
29.01.2010 / kl.
Mit einem Rückblick, einer Vorschau und einem Angebot informiert der Verein Pro Flims-Cassons alle Interessierten, wie es um die grosse Aufgabe der Rettung der Cassonsbahn steht:
--> Klicken Sie hier, um sich die Informationen als pdf-Datei anzusehen
Mit einer sensationellen Stimmbeteiligung von 73% sind die Abstimmungen vom 29.11.2009 über die Bühne gegangen. Zu wählen waren der Gemeindepräsident, drei Gemeindevorstände und zwei Schulräte, und über die Umzonung für das Stennazentrum war ebenfalls abzustimmen. Die Ergebnisse:
Gemeindewahlen
2. Wahlgang - Gemeindepräsident
Gültige Wahlzettel: 1'176 (es gilt das relative Mehr)
Gewählt ist: Dr. Thomas Ragettli mit 458 Stimmen
Ferner haben Stimmen erhalten: Adrian Steiger: 365 Stimmen Markus Salathé: 308 Stimmen Curdin Beeli: 45 Stimmen
2. Wahlgang - Gemeindevorstand
Gültige Wahlzettel: 1'116 (es gilt das relative Mehr)
Gewählt sind: Reto Durisch: 899 Stimmen Vendelin Deflorin: 646 Stimmen Stefan Wehrli: 574 Stimmen
Ferner haben Stimmen erhalten:
Martin Hug: 565 Stimmen Remo Castrischer: 125 Stimmen
2. Wahlgang - Schulrat
Gültige Wahlzettel: 762 (es gilt das relative Mehr)
Gewählt sind: Andrea Casparis: 649 Stimmen Sandra Hutter: 647 Stimmen
Gemeindevorlage
Umzonung im Gebiet Stenna gemäss Teilzonenplan Stenna 1:2'000, Kaufrechtsvertrag zwischen der Politischen Gemeinde Flims und der Senn BPM AG sowie Aufhebung der Kontingentierungspflicht betreffend Zweitwohnungen für die Wohnbauten im Arealplan Stenna.
JA-Stimmen: 669 NEIN-Stimmen: 501
Somit ist die Vorlage angenommen.
29.11.2009 / Gemeindevorstand Flims / kl.
Der Gemeindevorstand hat an seiner Sitzung Mitte September unter anderem folgende Themen behandelt, zur Kenntnis genommen und Beschlüsse gefasst:
Finanzkraftberechnung Die Regierung hat die Bündner Gemeinden nach der Finanzkraft neu eingestuft. Die Gemeinde Flims wurde von der Finanzklasse 1 in die Finanzklasse 2 zurückgestuft. Anstelle von sehr finanzstark gilt nun Flims noch als finanzstark. Grund: der durchschnittliche kantonale Steuerfuss sank um 2,5%. Der Steuerfuss der Gemeinde Flims hingegen blieb konstant bei 90%. Die Zurückstufung hat für die Gemeinde grundsätzlich nur Vorteile, denn somit bekommt die Gemeinde mehr Subventionen, respektive müssen weniger Beiträge geleistet werden. Die Einsparungen dürften zwischen 100'000 und 150'000 Franken liegen.
Grosser Rat Aufgrund der gestiegenen ständigen Wohnbevölkerung hat der Kreis Trins neu Anspruch auf 5 Grossratsmandate anstelle von früher 4. Die Kreiswahlen finden am Sonntag, 13. Juni 2010 statt. Zu wählen sind dann die Mitglieder des Grossen Rates für die Amtsperiode 01. August 2010 bis 31. Juli 2014. Gleichzeitig werden die Kreisbehörden (Kreispräsident und Stellvertreter) gewählt. Die Wahlen finden erstmals an der Urne statt. Bis anhin war die Landsgemeinde für diese Wahlen zuständig.
Wohn- und Pflegeheim Plaids Der Stiftungsrat des Wohn- und Pflegeheimes Plaids hat dem Gemeindevorstand die möglichen Varianten für einen Neubau resp. Erweiterungsbau präsentiert. Das Wohn- und Pflegeheim soll auf die von der Pflegeregion Surselva bewilligten 46 Plätze erweitert werden. Dies ist für eine erfolgreiche betriebswirtschaftliche Führung notwendig. Der Gemeindevorstand wird an einer der nächsten Sitzungen über einen entsprechenden Richtungsentscheid bezüglich Erweiterung/Neubau befinden. Nebst den durch den Stiftungsrat sehr gut ausgearbeiteten Grundlagen dient auch der Altersbericht der Gemeinde Flims zur Entscheidungsfindung.
Gemeindestrassen Der Gemeindevorstand hat vom Bericht des Bauamtes über den Zustand der Gemeindestrassen in einer ersten Lesung Kenntnis genommen. Diverse Strassen sind in einem sehr schlechten Zustand und müssen in den nächsten Jahren saniert werden. Es gilt nun, entsprechende Prioritäten zu setzen. Das Bauamt wird die Kosten für die Sanierung der Strassen und der entsprechenden Werkleitungen zusammentragen. Mittels eines Sammelkredites oder einzelner Objektkredite ist dann die Finanzierung sicherzustellen. Sobald die Unterlagen komplett vorliegen, erfolgt eine Orientierung an der Gemeindeversammlung.
Elektronische Stimmabgabe Strategisches Ziel der Regierung ist es, "Vote électronique", die elektronische Stimmabgabe für Auslandschweizer/innen für Sachabstimmungen auf kantonaler und Bundesebene bis 2011 sowie für die National- und Ständeratswahlen 2011 einzuführen. Nach Analyse der Erfahrungen soll ab 2012 schrittweise Vote électronique für Abstimmungen und Wahlen für alle Stimmberechtigten und alle staatlichen Ebenen eingeführt werden. Im Zuge der ersten Ausbauetappe ist vorgesehen, anlässlich der Volksabstimmung vom 28. November 2010 den Auslandschweizer/innen in ausgesuchten und befähigten Pilotgemeinden das elektronische Abstimmen erstmals zu ermöglichen. Die Gemeinde Flims wurde von der Standeskanzlei Graubünden angefragt, ob Flims als Pilotgemeinde mitwirken würde. Die Gemeinde Flims hat zwischen 30 und 40 Auslandschweizer/innen, die jeweils an eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen abstimmen. Der Gemeindevorstand hat dieser Anfrage stattgegeben und der Gemeindekanzlei erlaubt, bei diesem zukunftsweisenden Projekt mitzumachen.
Flims, 15. September 2009, Gemeindevorstand Flims/kl.
Der Gemeindevorstand hat u.a. folgende Themen behandelt, zur Kenntnis genommen und Beschlüsse gefasst:
Kreis Trins: Der amtierende Kreispräsident, Richard Schneller, hat nach 12-jähriger Tätigkeit als Kreispräsident per 31. Juli 2010 demissioniert. Die Kreis- und Grossratswahlen finden am 13. Juni 2010 statt. Der Gemeindevorstand Flims dankt dem abtretenden Kreispräsidenten bereits heute für seine sehr gute Arbeit im Dienste der Öffentlichkeit.
Unerwünschte Fütterung von Schalenwild: In den vergangenen Jahren haben sich Probleme durch das Verabreichen von Silage und Futterresten aus der Landwirtschaft an wildlebendes Schalenwild gehäuft. Die Gemeinde hat ein Schreiben vom Kanton erhalten, das die Gemeinden auffordert, entsprechend mitzuhelfen, dass die Wildtiere nicht zum genannten Futter kommen. Das erwähnte Schreiben ist auf der Homepage der Gemeinde abrufbar.
Foppa-Naraus: Auf Antrag der Weissen Arena Bergbahnen AG hat das Bundesamt für Verkehr die Konzession für die 4er Sesselbahn Foppa – Naraus um weitere 25 Jahre bis 30. April 2034 verlängert.
Stennazentrum: Die Änderung des Zonenplanes wurde seitens des Kantons vom Amt für Raumentwicklung überprüft und unterstützt. Die öffentliche Mitwirkungsauflage fand vom 28. August bis 27. September 2009 statt. In dieser Zeit ist ein Schreiben mit Vorschlägen und Einwendungen eingegangen und durch den Gemeindevorstand beantwortet worden. Die Eingabe und das entsprechende Antwortschreiben sind auf der Gemeindehomepage (www.gemeindeflims.ch) abrufbar resp. können am Schalter der Gemeindekanzlei bezogen werden.
Im Vorfeld der Abstimmung vom 29. November ist in der Arena Alva ein Leserbrief erschienen, der von der Gemeinde mit einer Richtigstellung von Fakten beantwortet wurde. Diese Richtigstellung ist unter den News auf der Gemeinde-Homepage abrufbar.
Abstimmung vom 29. November: Neben dem 2. Wahlgang für das Gemeindepräsidium, die Ersatzwahlen in den Gemeindevorstand und den Schulrat findet noch die Abstimmung über die Umzonung im Gebiet Stenna gemäss Teilzonenplan Stenna 1:2000, Genehmigung des Kaufrechtsvertrages zwischen der Polit. Gemeinde Flims und der Senn BPM AG sowie die Aufhebung der Kontingentierungspflicht betreffend Zweitwohnungen für die Wohnbauten im Arealplan Stenna statt. Die entsprechende Botschaft wurde an die Stimmbürger versandt resp.kann auf der Homepage der Gemeinde eingesehen werden.
27. Oktober 2009, Gemeindevorstand Flims 23. November 2009, kl.
Was geschieht mit der Cassons-Bahn? Was mit Naraus?
Lesen Sie --> hier in diesem pdf-Dokument (2 MB Grösse), was der Experte, Dr. Riet Theus, an der Gemeindeversammlung für Lösungsmöglichkeiten präsentierte, und was die Localitads-Redaktorin persönlich dazu meint.
Und wenn Sie etwas dazu sagen möchten, dann mailen Sie das den Localitads unter dem Menü --> Kontakt, dann werde ich Ihre Stellungnahme in einem separaten Forum hier veröffentlichen, damit sich die Verantwortlichen ein Bild machen können, was die Gäste und Einheimischen zu dieser Angelegenheit für eine Meinung haben. --> Hier finden Sie die Reaktionen und Meinungen der Localitads-Leserinnen und -Leser
29.05.2008 / kl.

Spezielle Ehrung am Flimser Alpabzug vom 19. September: Die Aktuarin des Vereins "Pro Flims-Cassons", Sonja Schweizer, überreicht Manuela Schmid einen Geschenkkorb mit einheimischen Produkten, denn sie hat sich als 1000. Mitglied im jungen und initiativen Verein zur Erhaltung des Gebietes Flims-Foppa-Naraus-Cassons eingeschrieben.
Die Aktivitäten des Vereins sind unter www.flims-cassons.ch zu finden.
Bei herrlichem Bergwetter und unter reger Beteiligung interessierter und engagierter Feriengäste und Einheimischer wurde am 1. August auf dem Cassons der Verein "Pro Flims-Cassons" gegründet.
Der Verein kämpft mit seinen Mitgliedern für den Erhalt der Erschliessung des Flimser Hausberges Cassons. Die Teilnehmer der Gründungsversammlung erlebten eindrücklich, dass sich der Einsatz für die Erhaltung von Werten und Werken unserer Vorfahren lohnt. Sie sind auch überzeugt davon, dass das Tourismusangebot in der Region Flims nicht einseitig werden darf. Die Vereinsgründung wurde durch den Alphornbläser Werner Erb und Blue, einem Flötisten, sowie der Ehrung von Frau Ursula Schmid, der 1000. Person, die den Fragebogen zur Erhaltung der Flimser Bahnen retourniert hat, eröffnet.
Aktuell (21.08.2009) sind es bereits über 1300 Personen, die den Fragebogen ausgefüllt haben und sich in irgendeiner Form für den Erhalt der Cassons-Bahn einsetzen.
Die Teilnehmer haben erfahren, dass sich der neue Verein für Aktivitäten im Gebiet Foppa, Naraus und Cassons einsetzen wird, die dem Familientourismus und der Frequenzsteigerung der Bahnen dienen. Zudem wird der Verein die Sanierung oder den Neubau der Cassonsbahn und eine noch zu gründende Gesellschaft zur Übernahme der Cassonsbahn unterstützen. Der Tagespräsident Markus Salathé leitete souverän die notwendigen Abstimmungs- und Wahlgeschäfte. Die Statuten wurden einstimmig genehmigt. Der Jahresbeitrag wurde auf 30 Franken für Einzelpersonen, auf 50 Franken für Partner und Familien und auf 150 Franken für Firmen und Institutionen festgesetzt. In den Vorstand wurden gewählt: Christian Gadient, Walter Melchior, Gaudenz Meiler, Sonja Schweizer und Hans Sutter. Letzterer wird bis auf weiteres das Präsidium übernehmen. Als Rechnungsrevisoren wurden Eva Bugmann und Hans Zumstein gewählt. Mit einem Umtrunk auf dem Gipfel, mit Gruppenfotos und gemütlichem Zusammensitzen in Naraus wurde die denkwürdige Gründungsversammlung beendet.
Der Vorstand freut sich auf rege Unterstützung durch Einheimische und Gäste, die dem Verein beitreten und die für Flims so wichtigen Ziele unterstützen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.flims-cassons.ch, und Auskünfte erteilt gerne der Päsident, Hans Sutter, 079 289 46 75, mail: hans.sutter(at)sutter.ag.ch
Nach acht Jahren Vorarbeit freut sich die IG Kandidatur UNESCO-Weltnaturerbe Swiss Tectonic Arena Sardona riesig über die Aufnahme in die Welterbe-Liste. Der Entscheid fiel am frühen Morgen des 8. Juli 2008 in Québec, Kanada.
Geschichte
Nach der Erstellung der Grundlagen, den Zusagen aller beteiligten Gemeinden und Kantone und dem Beschluss des Schweizerischen Bundesrates vom 5. November 2003 deponierte die Schweizerische Eidgenossenschaft im Januar 2004 das Gesuch zur Aufnahme der Glarner Hauptüberschiebung in die Liste der weltweit einzigartigen und schützenswerten Kultur- und Naturgüter bei der UNESCO in Paris. Vor drei Jahren gab die The World Conservation Union IUCN als Folge der während der Erarbeitung der Unterlagen gestiegenen Anforderungen eine negative Empfehlung ab, worauf die Schweiz die Kandidatur zur Überarbeitung zurückzog. Insbesondere wurde eine Studie in Auftrag gegeben, welche die weltweite Einzigartigkeit des Gebietes nachwies.
Noch vor dem Besuch der IUCN vom vergangenen September wurden die vor Ort gemachten Anregungen wie die Anpassung des Namens geprüft und umgesetzt... und jetzt ist als Lohn dieser sehr aufwendigen Arbeit der Eintrag in die Welterbe-Liste gelungen!
Viel Ehre, viel Verpflichtungen
Mit der Aufnahme in die UNESCO-Welterbe-Liste verpflichten sich die beteiligten Gemeinden, Kantone und der Bund zu einem langfristigen Schutz des Objekts. Die Liste stellt eine Auszeichnung und eine weltweite Anerkennung dar, beinhaltet aber auch die Verpflichtung, das Gebiet für die kommenden Generationen zu erhalten. Eine entsprechende Vereinbarung der Gemeinden untereinander wird mit der Aufnahme auf die UNESCO-Liste rechtskräftig.
Teile des Gebiets sind schon heute auf nationaler, kantonaler oder regionaler Ebene zum Beispiel als Objekte im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) oder als Moorlandschaft geschützt, wie etwa die Lochsite bei Schwanden, Teile des Murgtals und des Mürtschentals, die Grauen Hörner, die Plaun Segnas Sut, das Vorfeld des Glatschiu dil Segnas.
Die Region wird nun daran gehen, mit finanzieller Unterstützung von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie Dritten, den Managementplan umzusetzen, welcher mit der Kandidatur eingereicht wurde.
Aktuelle Informationen immer unter: www.tektonikarenasardona.ch
09.07.2008/kl.
Das UNESCO-Welterbekomitee hat an seiner Sitzung vom 7./8. Juli 2008 in Québec (Kanada) entschieden, die Schweizer Tektonikarena Sardona ins UNESCO-Welterbe aufzunehmen. Die Freude ist gross! Acht Jahre wurde von den 19 Gemeinden aus den Katnonen St. Gallen, Glarus und Graubünden unter der Federführung des GeoPark Sarganserland-Walensee-Glarnerland auf dieses Ziel hingearbeitet. Mit der Aufnahme wurde die Einmaligkeit der Gebirgslandschaft zwischen Vorderrheintal, Sernftal und Walensee gewürdigt.
Dass es bei der geplanten Stilllegung der Cassons-Bahn und der Strecke Foppa-Naraus um mehr gehen muss, als um Geld, zeigen die Diskussionen, die bei den Gästen und den Einheimischen zu diesem Thema geführt werden. Es gibt Leserbriefe in der Lokalzeitung, und es gibt Meinungen, die mir per mail zugestellt wurden als Reaktion auf den Artikel hier in der Rubrik "Aktuell", die ich hier gerne veröffentliche und hoffe, dass sie zur Meinungsbildung beitragen, bis zu denjenigen Kreisen, die schlussendlich das Sagen haben.
--
Walter Melchior aus Flims schreibt am 09.09.:
Schade, dass erst an der Gemeindeversammlung im Dezember mehr über mögliche Lösungen für Erschliessung Cassons orientiert wird. Für mich ist klar, dass vorallem der Sommergast eine Bahn nach Cassons haben muss! Ueber einen Winterbetrieb Naraus-Cassons kann man sicher geteilter Meinung sein.
--
Claudia Blessing aus Deutschland schreibt am 04.08.:
Ich bin jetzt schon traurig, wenn es die Cassonsbahn nicht mehr geben wird. Und zwar im Sommer wie im Winter. Im Sommer verlöre Flims mit der Cassonsbahn seine Hauptattraktion für viele Gäste. Könnte es angesichts des Klimawandels nicht sein, daß der Sommertourismus sogar wesentlich an Bedeutung zunimmt? Was bleibt da ohne Naraus/Cassons? Auch wenn man im Sommer/Winter nicht jeden Tag auf Cassons fährt - ohne diese Sternstunden kann man auch andernorts Ferien machen. Somit sind auch die Wirtschaftlichkeits-Berechnungen nicht wirklich seriös. Immer nur La Siala und Vorab ist doch auch tödlich langweilig. Man fährt vielleicht nicht 10xpro Tag Cassons, aber ohne Cassons eben gar nicht im Raum Flims/Laax. Dabei wäre doch gerade das Weltkulturerbe ein starkes Argument für Flims/Cassons!
Wenn es nur um den isoliert betrachteten EBIT jeder einzelnen Station geht, schlage ich vor, nicht mehr in Bahnen, sondern nur noch in Kassenhäuschen zu investieren ;-))
Vielleicht gibts im Bergbahn Management noch ein paar Menschen, die an Stammkunden interessiert sind.
--
Eva Maurer aus Bonstetten schreibt am 09.07. aktuell zum Thema Cassons im Zusammenhang mit dem Weltnaturerbe Swiss Tektonik Arena Sardona:
Das Unesco Naturerbe ist eine gute Nachricht. Ich frage mich nur, wie man die Glarner Hauptüberschiebung in Zukunft anschauen wird, wenn man nicht mehr auf Cassons fahren kann. Ich kann mir gut vorstellen, was für lange Gesichter die Touristen machen, wenn man ihnen eröffnet, dass ein Besuch des Unesco Naturerbes mit einem mehrstündigen Fussmarsch steil bergauf verbunden ist. Sollte die Bahn tatsächlich abgeschafft werden, ist das Unesco Naturerbe ein richtiger Schuss in den Ofen. Ich hoffe diese gute Nachricht bringt auch ein Umdenken in Bezug auf die Cassons Bahn mit sich.
---
Andreas Schnyder aus Jona schreibt am 03.06.:
Ein Aspekt wird bei der ganzen Cassons-Geschichte vergessen: Der Klimawandel wirkt sich an diesem grossen Südhang besonders aus. Da (noch) viel Geld zu investieren ist fraglich! Der Klimawandel wird weitergehen und die Schneeverhältnisse werden kaum besser werden. Die finanziellen Mittel wird man eher im Raum La Siala / Crap Masegn und für Beschneiung brauchen.
Nicht vergessen darf man allerdings, dass Foppa/Naraus die Schlechtwettergebiete schlechthin sind. Die Variante Runca/Startgels löst bei alten Hasen (seit 49 Jahren in Flims zu Gast) eh bloss kopfschütteln aus. Wer bitteschön fährt mit so einer Bahn.
Hat man bei den Direktvarianten Foppa-Cassons und Flims-Cassons an die Lawinensituation gedacht ? 1956 hat man auf lawinensicheren Kegeln gebaut und die Topographie hat sich kaum geändert.
Fragen muss man sich generell, wie man den Sommertourismus ankurbeln will. Den Arena-Express als Alternative im Sommer öffnen ? Oder wieder den Vorab ? Den Cassons bis 2015 quersubventionieren und dann ?
Bei einer neuen Grossinvestition beibt zu bedenken, dass ähnlichen Projekte in vergleichbaren Stationen eine enorme finanzielle Belastung bedeuten.
Keine leichte Aufgabe für die Behörden.
---
Eva Maurer aus Bonstetten schreibt am 30.05.:
Ich komme seit 48 Jahren als Sommer und Herbstgast nach Flims. Ich benutze vorallem die Bahnen Flims, Foppa, Naraus, Cassons. Da ich sehr viel auf Höhe Naraus wandere, gefällt mir der letzte Vorschlag sehr gut. Ich fahre auch jedes Jahr mehrmals nach Cassons. Ich geniesse die tolle Aussicht und die schönen Wanderwege. Wenn diese zwei Möglichkeiten (Naraus und Cassons) wegfallen, werde ich mir überlegen ob ich in Zukunft nicht an einem anderen Ort Ferien machen werde, wo man als Sommergast noch willkommen ist.
Als ich letzten Herbst in Flims war, habe ich mit verschiedenen Gästen gesprochen. Alle sagten etwa das Gleiche, nämlich dass sie sich dann überlegen, anderswo Ferien zu machen, denn die Erschliessung des Wandergebietes Naraus und das Panorama von Cassons waren auch für sie ausschlaggebend für die Wahl von Flims als Feriendestination.
---
Möchten Sie einen spektakulären Blick in die Rheinschlucht werfen?
Dann klicken Sie --> hier auf diesen Link und lassen Sie sich überraschen.
Der Ablauf der Konzession für die Seilbahn Naraus - Cassons, die Absicht, die Bahn stillzulegen, und was man auch noch tun könnte...
Das sind drei brisante Fragen, über die an der Gemeindeversammlung im Gemeindesaal Flims Dorf am
Montag, 19. Mai, 20 Uhr
informiert und diskutiert wird. Dr. Riet Theus wird seinen Bericht über die Erschliessung des Flimser Hausbergs vorstellen.
Am Sonntag, 1. Juni wurde über die Initiative für den Wechsel vom Gemeindeverband "Regiun Surselva" zu Nordbünden abgestimmt.
Bei einer Stimmbeteiligung von gut 50% haben 371 Stimmberechtigte der Initiative zugestimmt, 503 haben sie abgelehnt.
Somit verbleibt die Gemeinde Flims in der "Regiun Surselva".
01.06.2008/kl.
tageskarten.pdf
Die Flimser Gemeindepolizei bittet, ungewöhnliche Beobachtungen, Beschädigungen, Lärmbelästigungen etc. sofort telefonisch zu melden.
Die Telefonnummer lautet 081 928 29 40
Anrufe auf diese Nummer werden rund um die Uhr entgegengenommen.
Mit der Hilfe der aufmerksamen Bevölkerung und dem vermehrten Einsatz der Polizei sollen Verursacher schnell ermittelt werden können.
Gemeindevorstand Flims März 2007
stenna-center.pdf
Gerade rechtzeitg vor Beginn der Herbstsession der eidgenössischen Räte in Flims ist ein Buch über die Gemeinde Flims erschienen, in dem die Einheimischen und Stammgäste abwechslungsreich gestaltete Informationen über ihren Wohn- oder Ferienort finden. Eine Spezialausgabe des Buches erhielten die Sessions-Teilnehmenden als Gastgeschenk der Gemeinde.
Wer Flims nur ein wenig kennt, der weiss, wie die Figuren heissen, welche die Leserinnen und Leser durch das rund 100 Seiten starke Buch von Kapitel zu Kapitel führen: Es sind Closchi und sein Hund Henry, die beiden liebenswürdigen Zeitgenossen aus dem Zeichenstift des Laaxer Karikaturisten Hans Moser.
Films in acht Kapiteln
Dieses mit praktischer Spiralbindung versehene und im A5-Format handliche Buch erzählt vom urzeitlichen Bergsturz vor rund 13'000 Jahren bis zur Eröffnung der Umfahrung im November 2006 die Entwicklung der Landschaft und der Gemeinde in acht Kapiteln. Der Aufbau des Inhalts entstand in enger Zusammenarbeit der Gemeindeverwaltung mit der Flimser Journalistin Susi Klausner.
Bei der Gestaltung und Formulierung wurde darauf geachtet, in Unterkapitel aufgeteilte, kurze und lesefreundliche Texte zu erstellen. Sie sind mit zahlreichen Bildern mit ausführlichen Legenden und mit farblich hervorgehobenen, speziellen Zusatz-Informationen ergänzt. Aufgelockert wird das Buch durch Hans Mosers Zeichnungen von Closchi und seinem Hund Henry, die zu jedem Kapitel einen Kommentar abgeben, der zum Schmunzeln anregt.
Impuls für die deutschsprachigen Leser
Besonderen Wert wurde auf eine sinnvolle Berücksichtigung der romanischen Sprache gelegt. So verzichtete man auf eine wörtliche Übersetzung der deutschen Texte ins Romanische. Einerseits wäre das Buch dadurch zu umfangreich geworden, und anderseits ist es höchstens von akademischem Wert, wenn im selben Buch die gleichen Texte in zwei Sprachen vorliegen.
Deshalb wird jedes Kapitel mit romanischen Seiten abgeschlossen, die sich jedoch mit eigenen Themen befassen und vor allem zum Ziel haben, den deutschsprachigen Lesern einen Impuls zu geben, sich mit dem Romanischen zu befassen.
Gieri Seeli, pensionierter Lehrer, hat sich dieser anspruchsvollen Aufgabe angenommen, und dabei entstanden höchst interessante, unterhaltsame und lehrreiche «Paginas Romontschas». Dort findet man beispielsweise die Sage des Martinslochs, Gedichte, Romanische Ausdrücke und Rätsel. Da diese Texte sinngemäss oder anhand von Wortlisten und Auflösungen der Rätsel versehen sind, findet hier jeder einen Einstieg in die romanische Sprache.
Für Gäste, Einheimische und...
Das Buch, das in einer Auflage von 5'500 Exemplaren in der SO-Print in Bonaduz gedruckt wurde, enthält auch einen Nachdruck der bei vielen Einheimischen sehr beliebten Flurnamenkarte. Die kniffligen und aufwendigen Arbeiten für das Einkleben der Karten-Einstecktaschen auf die innere Umschlagseite und das postfertige Verpacken konnten an die ARGO-Werkstätte in Chur vergeben werden.
Alle Haushaltungen in Flims und die Ferienwohnungsbesitzer haben per Post ein Buch erhalten. Die Sessions-Teilnehmenden erhalten je ein mit Begrüssungs- und Informationstexten zur Session erweitertes Exemplar als Gastgeschenk der Gemeinde. Das Buch ist ausserdem bei der Gemeindekanzlei im Schlössli zum Preis von 15 Franken oder 10 Euro erhältlich.
|